Die Arbeit mit dem Ressourcenschweinchen- die nächsten Schritte

nachdem wir Ende April die Futtertube unterwegs eingebunden hatten, haben wir am 27.04.2012 den gefüllten Kong mit auf den Spaziergang genommen. Der Kong ist für Ben noch mal deutlich hochwertiger als Futtertube und Co. Ich habe den Kong einfach auf dem Spaziergang eingebaut. Ich habe ihn verschiedene kleine Signale machen lassen und dafür mit dem Kong belohnt, zuerst dran schlecken, später Kong verfolgen und suchen. Außerdem habe ich den Kong in bekannte Suchaufgaben eingebunden, wie die Suche auf der Rückspur. Dabei verliere ich unterwegs etwas auf meiner direkten Laufspur und schicke Ben auf Signal zur Suche los. Das machen wir oft und dieses Mal habe ich den Kong zum Suchen ausgelegt. Das Einbinden in bekannte Übungen, gibt Sicherheit, weil Ben genau weiß, was auf ihn zukommt und von ihm verlangt wird. Und diese Übungen sind mit Spass verbunden.

am 30.04.2012 habe ich das erste Mal innerhalb der Wohnung geübt. Ben bekommt sein Futter und seine Nageartikel immer in seinem eigenen Zimmer bei geschlossenem Kindergitter, damit er in aller Ruhe fressen kann. In diesem Zimmer war es bereits auch schon dazu gekommen, dass er seine Ressouurce verteidigt hat, als sich jemand von uns angenähert hat. Der Raum war also bereits mit einer erhöhten Wachsamkeit an den Ressourcen verknüpft. Außerdem ist der Raum an sich als Ort sehr hochwertig geworden, weil es dort alles Gute gibt: Nageartikel, Futter, Schlafzeiten usw. Aus diesem Grund bin ich sehr kleinschrittig vorgegangen und habe zunächst zur Absicherung das Kindergitter geschlossen gelassen. Ich nähere mich an, gebe Ben sein Umorientierungssignal und belohne die kleinste Reaktion in meine Richtung mit Futter und auch damit, dass ich wieder weggehe und er in Ruhe weiterfuttern kann.

nach diesen Übungen gab es wieder ein paar Tage Pause, in denen wir das Thema Ressourcenverteidigung völlig ruhen lassen haben. Denn im nächsten Schritt, sollte es um die Annäherung an der Futterschüssel gehen, dafür sollte Ben ausgeruht sein.

 

Fortsetzung folgt.

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